Aktuelles & Informationen

Die normativen Anforderungen an Spielzeug mit Schnüren wurden umfangreich geändert.

Mehr dazu im Projektbericht der MÜ Hessen.

 

 

Für ihre Sicherheit

Ältere Veröffentlichungen und Projekte

Sicherheit von Spielzeug-Migrationsgrenzwerte nach DIN EN 71-3

 

Die hessische Marktüberwachung hat bereits in den vergangenen Jahren Projekte zur Einhaltung der Migrationsgrenzwerte der DIN EN 71-3 basierend auf den Grenzwerten der Bioverfügbarkeit der Spielzeugrichtlinie 88/378/EWG durchgeführt. Mit der „neuen“ Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG ist die Liste der Migrationsgrenzwerte von bislang 8 Elementen auf 19 „Elemente“ in Abhängigkeit von der Art des Spielzeugmaterials ausgeweitet worden. Zudem sind die geänderten  Anforderungen der Richtlinie 2009/48/EG zu beachten.

Für die Erfüllung der chemischen Anforderungen der Richtlinie 2009/48/EG ist allerdings eine längere Übergangsfrist festgelegt worden. Mit dem Projekt soll die Einhaltung der Migrationsgrenzwerte in verschiedenen Spielzeugmaterialien unterschiedlicher Produktkategorien unter Berücksichtigung der Anforderungen der „alten“ bzw. der „neuen“ Spielzeugrichtlinie kontrolliert werden. Dabei wurden nur Spielzeuge der Kategorie III der DIN EN 71-3 einer Kontrolle unterzogen.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie hier:

 

 

 


Überprüfung von LED- und CFL-Leuchtmitteln

 

LED defekt.PNG In den vergangenen Jahren veränderte sich der Leuchtmittelmarkt durch die Anforderungen der Energieeinsparung sehr schnell. Neben den Energiesparleuchtmitteln CFL (CFL = compact flu-orescent lamp) kommen nun zunehmend LED Leuchtmittel (LED = light emitting diode) auf den Markt. Oft werden dabei neuartige Leuchtmittel für bestehende Fassungssysteme konzipiert und vertrieben. Dabei können sich verschiedene Risiken ergeben, die für den Verwender häufig nicht ersichtlich sind.

Die LVD AdCo Gruppe hat daher ein gemeinsames europäisches Projekt zu LED- und CFL Leuchtmitteln beschlossen um dieses Produktsegment genauer zu „Beleuchten“. An dem Projekt hat Hessen mit gearbeitet. Isolations- und mechanischen Anforderungen, die elektrisch-thermische Sicherung, Sicherheitshinweise, die erforderlichen notwendigen Unterlagen und die gegebenenfalls angebrachten Prüfzeichen waren die wesentlichen Aspekte die an den entsprechenden Produkten überprüft wurden. Von den überprüften Leuchtmitteln erfüllte keines die vorgesehenen Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie. Drei Viertel der untersuchten Leuchtmitteln waren sicherheitstechnisch zu Beanstanden. Aufgrund des hohen Risikos wurde der Inverkehrbringer bei einem Leuchtmittel sofort tätig und hat dieses freiwillig aus dem Verkauf genommen. Bei der Kontrolle der Prüfzeichen wurde bei vier Leuchtmitteln ein GS-Zeichenmissbrauch festgestellt. D. h. die Hersteller haben an den Leuchtmitteln ohne Prüfung selber ein GS-Zeichen mit dem Schriftzug einer GS-Prüfstelle angebracht und so den Verbrauchern eine unabhängige Prüfung einer GS-Prüfstelle vorgetäuscht. Auch in Zukunft sollten daher Überwachungsaktionen dieser Art auf europäischer Ebene durchgeführt werden um sicher zu stellen das Verwendern sichere Leuchtmittel zur Verfügung stehen.

 


Den vollständigen Bericht finden Sie hier:

 

 


Überprüfung von mundbetätigtem Spielzeug

 

mundbetätigtes Spielzeug.PNG "Spielzeug, das offensichtlich zur Verwendung durch Kinder unter 36 Monaten bestimmt ist, seine Bestandteile sowie seine abnehmbaren Teile müssen so groß sein, dass sie nicht verschluckt oder eingeatmet werden können. Dies gilt auch für anderes Spielzeug, das dazu bestimmt ist, in den Mund genommen zu werden, sowie für dessen Bestandteile und ablösbaren Teile.“

Mit dieser Sicherheitsanforderung der „neuen“ Spielzeugrichtlinie (RL 2009/48/EG) werden die Anforderungen an Spielzeug, das dazu bestimmt ist, in den Mund genommen zu werden, mit den Anforderungen an Spielzeug für Kinder unter 36 Monaten gleichgesetzt.

 

Im Rahmen des hessischen Schwerpunktprojektes 2012 „Mundbetätigtes Spielzeug“ sollte überprüft werden, ob die verschärften Anforderungen der Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG an mundbetätigtes Spielzeug, d.h., dass Spielzeug muss  zur Verwendung in den Mund genommen werden, bei den derzeit am Markt vorhandenen Spielzeugen eingehalten werden.

Um einen Überblick zur Marktsituation zu erhalten, wurden Spielzeuge möglichst unterschiedlicher Produktkategorien wie Spielmusikinstrumente (Trompete, Mundharmonika), Pfeifen, Tröten, Mundstücke für Ballons, ballonangetriebene Fahrzeuge, und Partyartikel (Luftrüssel, Pustestifte) überprüft.
Insgesamt wurden 25 unterschiedliche Spielzeuge aller Preisklassen aus dem gesamten Handelsspektrum ausgewählt. Die Probennahmen erfolgten in Fachgeschäften, Sonderpostenmärkten, Fachabteilungen in Kaufhäusern und bei Discountern. An jedem Prüfmuster wurden verschiedene Prüfungen durchgeführt, um zu ermitteln, ob Teile am Spielzeug vorhanden sind oder entstehen, die verschluckbar sind oder eingeatmet werden können.
Als Ergebnis ist festzuhalten:

17 (68%) der im Rahmen des Projektes überprüften Spielzeuge erfüllen nicht die ausgeweiteten Anforderungen der „neuen“ Spielzeugrichtlinie an diese Produktgruppe. Dieses Ergebnis zeigt deutlich, dass bei einem Großteil der derzeit am Markt befindlichen mundbetätigten Spielzeuge die neuen Anforderungen noch nicht ausreichend berücksichtigt worden sind. Es besteht somit dringender Handlungsbedarf bei den Herstellern dieser Produkte.

Im Rahmen der Überprüfungen sind zudem Widersprüche und unklare Regelungen in der Norm deutlich geworden (bestimmte Prüfungen sind nicht ausreichend berücksichtigt, Ausnahmen sind nicht nachvollziehbar, Regelungen sind nicht eindeutig anwendbar). Mit Abschluss des Projektes werden diese Erkenntnisse an den zuständigen Normenausschuss übersandt, um die Norm zu konkretisieren.

Die Marktüberwachungsbehörden haben bei den in Hessen ansässigen Wirtschaftsakteuren die entsprechenden Maßnahmen ergriffen. Wenn der Hersteller oder Importeur des Produktes nicht in Hessen ansässig war, wurde die zuständige Behörde über das ICSMS-System informiert.

 

Den vollständigen Bericht finden Sie hier:

 


Festigkeit und Stabilität von Klapptritten und tonnenförmigen Tritten aus Kunststoff

Tritt

Tritt

 

In den Jahren 2009 und 2010 traten vermehrt Beschwerden bezüglich der Stabilität von Klapptritten und tonnenförmigen Hockern, die als Tritt verwendet werden, auf. Daher erfolgte im Jahr 2011 ein hessisches Schwerpunktprojekt zu dieser Thematik.

mehr dazu
Verbraucherinformationen zu LED-Röhrenlampen

 

LED

Gegenwärtig wird eine Vielzahl unter-schiedlicher LED Röhrenlampen als Ersatz für konventionelle Leuchtstofflampen auf dem Markt angeboten. Es handelt sich dabei um eine neue Technik. Informationen zur  sicheren Handhabung  von LED Röhrenlampen erhalten sie hier:

 


Sicherheit von Spielzeug für Kinder unter 36 Monaten

 

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Die hessische Arbeitsschutzverwaltung führte im Rahmen ihres Auftrags zur Marktüberwachung von Produkten in der Zeit von Mai bis Oktober 2009 eine Schwerpunktaktion zum Thema Sicherheit von Spielzeug durch. Der besondere Focus dieses Projekts lag auf der Sicherheit von Spielzeug, das zur Verwendung durch Kinder unter 36 Monaten deklariert bzw. geeignet ist.

 

Bei fast der Hälfte der überprüften Spielzeuge wurden Mängel festgestellt. Jedes dritte Spielzeug war im sicherheitstechnischen Bereich mangelhaft. Als besonderer Schwachpunkt erwiesen sich dabei verschluckbare Kleinteile, die von Kleinkindern eingeatmet oder verschluckt werden können.

 

Bei den Kennzeichnungen der Spielzeuge fiel negativ auf, dass häufig keine vollständigen Herstellerangaben für die Produkte vorhanden waren. Auffällig bei der Kennzeichnung der Spielzeuge war weiterhin, dass oftmals gerade Produkte die typischerweise geeignet und interessant für Kinder unter 3 Jahren sind, mit einem Warnhinweis „Nicht geignet für Kinder unter 36 Monaten wegen verschluckbarer Kleinteile“ gekennzeichnet wurden.

 

Abschlussbericht "Sicherheit von Spielzeug-2009"

 

Tipps zum Kauf von sicherem Spielzeug finden Sie hier:


Lichterketten

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30 % der Weihnachtslichterketten bergen ein offensichtliches und unmittelbares Brand- bzw. Stromschlagrisiko, heißt es in einem neuen Bericht, den die Europäische Kommission am 02.12.2009 veröffentlicht hat. Der Bericht ist das Ergebnis eines gemeinsamen Marktüberwachungsprojekts von Behörden aus fünf Mitgliedstaaten – Ungarn, Deutschland (Hessen und Bayern), Slowakei, Slowenien und Niederlande – und der Europäischen Kommission. Insgesamt wurden 196 zufällig ausgewählte Lichterketten aller Preiskategorien zwischen November 2007 und Mai 2009 in unregelmäßigen Abständen untersucht. Die Proben wurden anhand 20 administrativer und technischer Kriterien geprüft. Viele Lichterketten fielen gleich mehrfach durch.

 

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier:

 

Gesamtbericht (Englisch)

 

Sicherheitstipps zum Kauf von Lichterketten


Schimmhilfen und Wasserspielzeug

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Nicht alle Schwimmhilfen und Wasserspielzeuge sind empfehlenswert!

Gießener Regierungspräsidium warnt vor zu sorglosem Umgang.

Weitere Informationen finden sie hier:


Gefährliche Inhaltsstoffe in Spielzeug

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Aufgrund aktueller Geschehnisse hat die hessische Arbeitsschutzverwaltung in den Monaten November und Dezember 2007 eine sowie in den Monaten April und Mai 2008 Schwerpunktaktionen zur Sicherheit von Spielzeug durchgeführt.

 

mehr dazu
Elektrogeräte: Mehr Sicherheit für die Verbraucher in der EU

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Der Europäischen Kommission sind die Abschlussberichte zu zwei Projekten vorlegt worden, mit denen zwei Arten von Elektrogeräten für Verbraucher sicherer gemacht werden sollen: ortsveränderliche Leuchten für den Hausgebrauch und Verlängerungskabel. An diesen Projekten hat auch Hessen mitgearbeitet.

 

mehr dazu
Schwerpunktaktion Steckerbrücken


Gefährliche Geräteanschlussleitungen


Gefährliche Mehrfachsteckdosen


Schwerpunktaktion Handmultimeter

Multimeter_beschädigt

Die Hessische Marktüberwachung hat bei ihrer Schwerpunktaktion 2006 gemeinsam mit der Prüfstelle der Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik Handmultimeter untersucht.

 

Den Abschlussbericht der Aktion finden Sie hier:

 

Sicherungen in billigen Handmultimetern sind häufig nicht für den Anwendunsfall ausgelegt. Das folgende Kurzvideo zeigt was passieren kann, wenn mit einen Handmultimeter mit unzureichender Sicherung, an der Obergrenze des Messbereiches gemessen wird.

 

zum Video


Pocketbikes

pocketbike pocketbike pocketbike pocketbike pocketbike pocketbike
 

Pocketbikes sind kleine Zweiräder die großen Vorbildern nachgebaut wurden. Aufgrund des niedrigen Preises verbreiten sie sich immer mehr. Sie sind wegen ihrer Größe, der teilweise sehr einfachen, oft mangelhaften Konstruktion und Fertigung nicht ungefährlich. Ausführliche Informationen finden Sie im

 

Verbraucherinformationssystem Bayern und in der

 

Presseveröffentlichung des Polizeipräsidiums Osthessen.


Herstellerinformationen, Herstellerrückrufe, Produktwarnungen

VIS_Bayern

 

Im Verbraucherschutzinformationssystem VIS Bayern finden Sie aktuelle Informationen zu unsicheren Produkte auf der Seite Herstellerinformationen, Herstellerrückrufe und Produktwarnungen


11.04.2005 VDE warnt vor mangelhaften Geräte- und Netzanschlussleitungen im deutschen Markt

In den letzten Monaten musste verstärkt festgestellt werden, dass sich mangelhafte Geräte- und Netzanschlussleitungen im deutschen Markt befinden.

 

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